Helene Arnet, Tagesanzeiger

Der Film «Brunngasse 8» von Hildegard Keller wirft ein Schlaglicht auf das Leben der jüdischen Gemeinde im Mittelalter. Eine wichtige Rolle spielt eine Frau namens Minne. Und eine Maus. (...) Brunngasse 8 ist ein vielfältiger, poetischer und ein weiser Film. In dem es durchaus um Silvana Lattmann geht, aber eben nicht nur um sie. Sondern auch um Frau Minne. Und vor allem um die Zeit, die zwar vergeht, doch ihre Spuren hinterlässt. Online: Frau Minnes Vermächtnis  PDF

Giona A. Nazzaro, Locarno Film Festival

«Una Zurigo che nella mia immaginazione si andava a sovrapporre a città come Trieste, man mano che procedeva la narrazione. Il tessuto delle voci che s’intrecciavano, facendosi eco l’una dell’altra, compongono un’immagine mai vista – o ascoltata – di Zurigo.»
«Je weiter die Filmerzählung fortschritt, desto mehr begann sich dieses Zürich mit Städten wie Triest zu überlagern. Das Geflecht der Stimmen, die so ineinander verzopft sind, dass die eine zum Echo der anderen wird, all dies ergibt ein Bild von Zürich, wie ich es noch nie gesehen – oder gehört – habe.»

Jan Strobel, Tagblatt der Stadt Zürich

«In ihrem Dokumentarfilm «Brunngasse 8» beleuchtet Autorin und Filmemacherin Hildegard E. Keller ein faszinierendes Stück Zürcher Geschichte, das die Jahrhunderte miteinander verbindet. (…) «Brunngasse 8» leistet damit einen wichtigen und einmaligen Beitrag zur Zürcher Lokalhistorie. Und Hildegard Keller gelingt es, die Faszination, die Brüche und Umbrüche rund um dieses Haus für den Zuschauer überaus plastisch darzustellen.» lesen

Anton Ladner, Sonntag

«Erinnerungen machen das Leben menschenfreundlich. Das ist eine der Botschaften des Films «Brunngasse 8» von Hildegard Keller. Mit ihrem Film zu den Wandmalereien und den späteren Bewohnern der Brunngasse 8 zeigt sie auf, dass die Vergänglichkeit alle angeht und zu Mitmenschlichkeit führt.» lesen

züritipp

Kinotipp: Fünf Sterne  mehr lesen

COTE MAGAZINE

The documentary film «Brunngasse 8» takes the history of the house as a starting point and tells a fascinating story about the coexistence between Jews and Christians in the late
Middle Ages in Zurich's old town and also asks how we deal with strangers today. more

Michael Eidenbenz, ZHdK

«Der Stoff, die Erzählweise, die filmische Umsetzung, das ist alles wunderbar sorgfältig gemacht. (...) Der intime Blick in ein einzelnes Zürcher Altstadthaus wird so zum Beispiel für die Erzählungen der Welt.»

Die alte Frau und das Haus zhkath.ch

«Ein altes Haus in Zürich erzählt vom Zusammenleben zwischen Juden und Christen, von der Migration von Ideen und Menschen. Auf der Suche nach historischer Wahrheit holt Hildegard E. Keller im Film «Brunngasse 8» nicht nur verdrängte Geschichte ans Tageslicht, sondern begegnet auch einer Bewohnerin, die beide Weltkriege erlebt hat.» weiterlesen

Ueli Abt, kath.ch

«Eine Erzählung über die Reflexion des Lebens und das Zusammenleben.» lesen

Vivianne Berg, Tachles

«Ein Dokumentarfilm, der mit gutem Grund in den Kanon des Schulstoffs aufgenommen werden könnte. (…) Vor der Kamera lassen da Fachleute mit einer faszinierenden Ruhe, einer Mischung aus sachkundiger Nüchternheit und leidenschaftlichem Forschungsdrang das Filmpublikum oft an ihrem Wissen  teilhaben, viel öfter jedoch an ihren wissenschaftlich begründeten Vermutungen über die mittelalterlichen Verhältnisse und Ereignisse. (…) Es sind zahlreiche Momente wie diese, die den Film mit all dem Wissenswerten über mittelalterliche Literatur, Minnesang und jüdische Schriften, über Zinswirtschaft, Erfolg und Verfolgung zu einem berührenden, sehenswerten Film machen.» Mehr lesen

Dörte und Daniel Kaschub

«Für uns als Architekten hat der Film sehr schön gezeigt, wie Häuser und Städte Gefässe sind, die nicht nur die lebenden Menschen miteinander verbinden, sondern wie durch sie vieles greifbar verbunden ist, selbst über Jahrhunderte hinweg. Wie Dinge in unserem Leben mitschwingen, die uns prägen, bewusst oder unbewusst, ob wir es wollen oder nicht. Manchmal muss man nur genauer hinschauen und hinhören, so wie ihr es mit diesem Film gemacht habt. Die Verbindung der beiden Geschichten von Silvana Lattmann und der jüdischen Familie von Minne und Rabbi Moshe durch dieses Haus hat uns sehr berührt, die verschiedenen Ebenen, auf denen der Film sich bewegt, sind wunderbar miteinander verknüpft.»

Susanna Bliggenstorfer

«Ich finde es grossartig, wie dieser Dokumentarfilm über die reine Dokumentation hinaus strahlt und die ganz grossen Themen berührt. Die Steigerung von der Dokumentation einer Hausmalerei über das Leben der Juden in Zürich zum Transfer des Wissens bis hin zur alles verbindenden Einheit der grossen Religionen ist so unerwartet wie gelungen. (…) Die Animationen sind herrlich. Wie schafft man das, eine Maus in ihr Buch zurückkehren zu lassen?! Und dass sie das an meinem Lieblingsplatz in den Alten Drucken der ZB tut, hat mich natürlich sehr gefreut.»

Ueli Abt, kath.ch

«Der Dokumentarfilm Brunngasse 8 ist ein Plädoyer für den Frieden – auch zwischen den Religionen. Warum eine Maus erzählerisch durch Brunngasse 8 führt, erklärt Filmemacherin und Literaturwissenschaftlerin Hildegard Keller im Interview.» lesen

Denise Wagner-Landolt

«Brunngasse 8 ist wirklich grandios. Ich habe inzwischen 8 Freundinnen ins Houdini eingeladen, die ebenso begeistert waren.»

Abt Daniel, Kloster Disentis

«Historische Fakten, wunderbare Menschen und alles eingetaucht in Poesie und zarte Musik.»

Mürra Zabel

«Ihr Film Brunngasse 8 traf mich doch ziemlich unvorbereitet und direkt. Er ist wunderschön, aber viel mehr. Ihr Film geht bis auf die Wurzel allen Übels zurück und es beschämt wieder einmal, dass sich über Jahrhunderte nichts geändert, die Menschen nichts gelernt haben.»

Silvia Boadella

«Was für ein Gesamtkunstwerk von Bild, Musik, Sprache!»

Marita Fuchs, UZH Kommunikation

Interview mit der Regisseurin lesen

Adrian Zeller, hallowil

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tagblatt.ch

Freipass 31: Fragebogen an die Regisseurin lesen

Pia Stadler, forum

Über die Magie alter Häuser lesen

Christa Miranda, SRF

Ein dunkles Kapitel Zürcher Geschichte. Rudolf Brun? Frau Minne. Die Umbenennung einer Brücke soll an die Judenverfolgung in Zürich erinnern. Wer war die Frau? lesen

Elmar Melliger, Altstadtkurier

Der Film arbeitet die Geschichte des Hauses und der Zürcher Juden auf eindrückliche Weise auf. Er bezieht einen Teil seines Charmes aus dem Lokalkolorit, dem Wiedererkennen der gezeigten Lokalitäten. Und er ist ganz wesentlich eine liebevolle Ehrerweisung an eine ganz besondere Persönlichkeit, Silvana Lattmann. lesen

Ruth Pauli

«Der Film war für mich eine Stunde geballter Geschichtsunterricht, facettenreich, aber nie gehetzt. Die Kameraführung liess mir immer Zeit, mitzudenken.»

Günter Doblies

«Die italienisch sprechende Frau am Schluss des Films hat in mir das wach gerufen, was sich immer wieder zu verstecken droht: den Wunsch, in der restlichen Lebenszeit ein besserer Mensch in der Gemeinschaft zu werden.»

Simon Spengler, Newsletter zhkath.ch

«Die Reise führt vom spätmittelalterlichen Zusammenleben von Juden und Christen in der Zürcher Altstadt bis zu unserem heutigen Zusammenleben mit Fremden. Eine Reise, die zu ganz neuen Einblicken führen dürfte.» lesen